Heute Morgen um 11 Uhr ging es pünktlich in Wegenstetten los. Es waren tatsächlich alle Teilnehmer pünktlich am Abfahrtsort und so konnte uns Markus vom Carunternehmen Sägesser Richtung Lavin chauvierien. Die Fahrt verlief reibungslos, sonntags ist einfach weniger los als an den staubelasteten Samstagen. So war auch vorm Vereina sehr wenig los und wir waren um kurz vor 15:00 Uhr (inklusive Pausen und Aufsammeln von Leitern) am Lagerort Lavin angekommen. Apropos Leiter: Einer ist uns verloren gegangen und bis jetzt nicht mehr aufgetaucht. Mal sehen, ob der sich noch meldet, ansonsten müssen wir ein wenig umdisponieren…

Am Lagerort angekommen, wurden erst einmal die Sportgeräte in der Nähe des Bahnhofs abgestellt, damit sie am nächsten Morgen gleich parat sind. Dann ging es, auf die erste beschwerliche Reise, hinunter um Lagerhaus. Es stellt sich dabei schon fest, dass die Konsistenz von Eis und Schnee sich unter massiver Sonneneinstrahlung recht schnell in sulzigen braunen Schmodder verwandeln kann…

So kamen schliesslich alle „gezeichnet“ am Lagerhaus an. Ein Teilnehmer, nennen wir ihn mal Augustien, probierte noch die wahren physikalischen Kräfte aus, die wirken, wenn träge Masse auf eisglatte Fläche trifft und dann zufälligerweise kein rettender Halt zugegen ist. Aber ausser ein paar neuen „camouflage“ gezeichneten Klamotten, waren die Auswirkungen zum Glück zu vernachlässigen.

Dann galt es die Zimmer zu beziehen, den Kampf mit dem Rüsten der Betten aufzunehmen, die Koffer auszupacken und alles was Papa oder Mama an Essbarem mitgegeben hatten, zu versorgen.

Danach gab es die erste Unterweisung und es wurde unter anderem erklärt, dass das Verwenden von Deospray in der Nähe von Feuermeldern zu ungewünschten Fehlalarmen führen kann. Nun hoffen wir nicht, dass vor allem die männliche Spezies das mit dem Feuermelder überhört hat und nur aufgeschnappt hat, dass das Verwenden von Deospray untersagt ist…

Nach einer kurzen Bewegungseinheit im Schnee und der Erkenntnis, dass das Treffen von Strassenschildern mit Schneebällen doch nicht so einfach ist, ging es erstmals zum Abendessen.

Unsere Herbergseltern Anna und Rico servierten Pizza und Salat und die Aussicht auf eine gute Wetterlage. Das passt doch.

Einer kleinen Kennenlerneinheit folgte schliesslich der obligatorische Winterspaziergang, bei dem das Element Schnee wieder deutlich im Vordergrund stand und so mancher merkte, dass dieser nass und kalt sein kann. Traumhaft der unglaubliche Sternenhimmel, der bei diesem Bergpanorama einfach nur deutlich zum Vorschein kommt.

Nachdem alle Schneeweibchen- und männchen eingesammelt wurden, ging es zurück und ab ins Bett.

Aktueller Stand ist, dass erstaunliche Ruhe für den Abend herrscht. Nur aus einzelnen Zimmern ist noch ein Gekicher zu hören, aber ansonsten herrscht Stille…

Die Vorfreude auf den morgigen ersten Tag im Schnee wächst…