Der Enthusiasmus ist dahin…Das merkt man, wenn es morgens ans Wecken geht. Es fällt immer schwerer, sich aus den Federn zu bewegen, auch sei die Qual des Weckens noch so gross – lieber noch eine Runde schlafen, doch das Tagesprogramm kennt keine Gnade.

Und so machten sich fast alle wieder nach Frühstück und ausgiebigem Herumliegen und Handynachrichten abchecken auf ins Skigebiet.

Leider traf der diesjährige „Lagerinfekt“ besondern die Jüngeren, so dass Leon, Chayenne und Chiara daheim bleiben mussten. Für Chayenne und Chiara war das Lager sogar beendet, da sie so hohe Körpertemperaturen hatten, dass eine baldige Genesung nicht abzusehen war.

Ansonsten war es der Tag der „Klicks“. Bei manchen Skianfängern oder Snowboardneulingen trat plötzlich die Erkenntnis auf, dass das, was man die ganze Woche übt, auch sinnvoll angewendet werden kann. Und so wurden dann endlich die Bögen gefahren oder der Ski zum richtigen Zeitpunkt ausgelöst. Dies veranlasste Julia sogar zu der Aussage, dass sie nun „SAK“ sei, nämlich „Scharf auf Kürvli“😊

Auch Arianna hatte plötzlich den Dreh raus und fuhr durch das Skigebiet, als ob sie nicht erst am Montag ihre ersten Versuche gemacht hatte, sondern schon jahrelang auf den Brettern unterwegs ist. Einfach klasse!

Am heutigen Tag gab es einen Pommes-Overflow. Nicht nur am Mittag gab es die üblichen Nuggets mit Pommes im Restaurant, am Abend folgten dann Schnitzel mit Pommes. Manche fühlten sich wie im Himmel.

Heiss wurde es dann beim Abendprogramm. Eingeleitet wurde es mit einer Mentalistenshow, bei der Teilnehmer per Gedankenübertragung Karten oder Gegenstände benennen konnten – wow!

Dann ging es zumindest teilweise recht sportlich zu. Die Lagergruppen kämpften im Ping Pong und Töggili den Sieger aus. Bei Stadt-Land-Fluss offenbarten einige Teilnehmer doch erhebliche Wissenslücken – aber es sind ja Ferien 😂

Am Abend hatten uns zudem noch ein Grossteil unserer Lehrlinge verlassen, da der ein oder andere heute wieder arbeiten musste. Wir sagen herzliches Beileid 😁

Recht schnell kehrte daher wieder Ruhe im Haus ein, die Müdigkeit obsiegte wieder und der letzte Tag im Schnee stand ja schon vor der Haustür…